Der Blindflug beim Management von Subunternehmern
Beim flächendeckenden Glasfaserausbau arbeiten Generalunternehmer (GUs) oft mit Dutzenden von Nachunternehmern (Subunternehmen). Das Problem: Der GU haftet gegenüber dem Netzbetreiber für die Qualität, hat aber oft keinen direkten Einblick in das tägliche Geschehen auf der Baustelle. Leistungsmeldungen kommen gebündelt in unübersichtlichen Excel-Listen am Monatsende an, untermauert von fragwürdigen Fotodokumentationen.
Streitfaktor: Aufmaß und Leistungsmeldung
Wenn der Subunternehmer 500 Meter Tiefbaugraben abrechnet, der GU aber auf den Plänen nur 450 Meter sieht, beginnt der Streit. Ohne georeferenzierte Fotobeweise und digitale Aufmaße für ZTV43 und VOB/C ist eine faire und schnelle Rechnungsfreigabe unmöglich. Der GU hält Geld zurück, der Subunternehmer gerät in Liquiditätsengpässe.
- Manipulation: Ohne GPS-Daten können Fotos mehrfach für verschiedene Baustellen eingereicht werden.
- Zeitverzug: Die manuelle Sichtung von WhatsApp-Bildern durch die Abrechnungsabteilung dauert Tage.
- Nachträge: Unerwartete Bodenklassen (z.B. Fels) werden oft nicht sauber durch Fotos vor Ort bewiesen.
Transparenz durch Mandanten-Software
Die Lösung ist eine mandantenfähige Software-Plattform. Der GU legt die Spielregeln im Workflow-Designer fest. Der Subunternehmer lädt sich die Field-App herunter und muss die Vorgaben erfüllen. Sobald ein Bauabschnitt fertig ist, taucht er echtzeitgeprüft im Dashboard des GUs auf. Mit TekEx lässt sich die Abrechnung von Wochen auf wenige Stunden reduzieren.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie funktioniert die Subunternehmer-Abrechnung im Tiefbau?
Nachunternehmer melden ihre erbrachten Leistungen (Aufmaß) an den Generalunternehmer. Dieser prüft die Mengen und Qualitäten (oft anhand der Bauakte und Fotos) und gibt die Zahlung frei.
Wie schütze ich mich vor falschen Aufmaßen?
Durch den Einsatz von Software, die bei jedem Bauabschnitt zwingend ein georeferenziertes, zeitgestempeltes Foto verlangt, welches in Echtzeit ins GIS-System übertragen wird.
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