Der Hausanschluss (Gf-HA) als Kostentreiber
Der Bau des Glasfasernetzes in der Straße ist berechenbar. Sobald es aber auf das Privatgrundstück des Kunden geht (FTTH - Fiber to the Home), steigen die Kosten. Hausbegeher müssen Termine abstimmen, Leitungswege im Garten planen, Hauseinführungen (APL) definieren und den Standort für den optischen Netzabschluss (ONT) festlegen. Ein fehlerhaftes Begehungsprotokoll führt zu Bauverzögerungen, genervten Hauseigentümern und massiven Mehrkosten.
Herausforderungen bei der Hausbegehung
Oft wird auf Zetteln skizziert, wo gebohrt werden darf. Wenn der Bohrtrupp Wochen später anrückt, ist der Zettel weg, der Eigentümer nicht da und der Subunternehmer bohrt an der falschen Stelle. Regressforderungen sind die Folge.
- Fehlende Dokumentation von Hindernissen (z.B. teures Pflaster, Wurzeln).
- Uneindeutige Absprachen mit dem Eigentümer über den Kabelweg im Keller.
- Nacharbeiten durch fehlende Fotobeweise der Ursprungssituation.
Das perfekte digitale Begehungsprotokoll
Eine smarte App für die Hausanschlussbegehung zwingt den Planer zu einem standardisierten Workflow. Alle Fragen (Gibt es einen Mehrspartenanschluss? Wo ist der Potenzialausgleich?) müssen digital beantwortet werden. TekEx generiert daraus in Echtzeit ein rechtssicheres PDF, das der Kunde direkt auf dem Tablet unterschreibt.
Baudoku muss nicht kompliziert sein.
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Was ist ein Gf-HA?
Gf-HA steht für Glasfaser-Hausanschluss. Es umfasst die Verlegung des Glasfaserkabels von der Grundstücksgrenze bis ins Gebäude zum Netzabschluss (ONT).
Warum ist ein digitales Begehungsprotokoll wichtig?
Es sichert die rechtliche Absprache mit dem Hauseigentümer über Bohrungen und Leitungswege ab und dient dem späteren Bautrupp als exakte Arbeitsanweisung.