Fachwissen
03. Juni 2024
11 Min. Lesezeit

DIN 18220 im Breitbandausbau: Der Guide für Subunternehmer

TX

TekEx Experten-Team

B2B Software für Tiefbau & Breitband

Die Revolution der Verlegetechniken

Klassischer Tiefbau ist teuer und langsam. Trenching (Micro-, Mini- und Macro-Trenching) beschleunigt den Netzausbau enorm. Lange eine Grauzone, gibt die DIN 18220 nun endlich Rechtssicherheit – fordert aber eine penible Dokumentation.

Was regelt die DIN 18220 genau?

Die Norm schafft bundesweit einheitliche Standards für das Schlitzfräsen:

  • Materialfreigaben: Fließfähige, selbstverdichtende Verfüllbaustoffe (ZFSV) müssen dokumentiert nachgewiesen werden.
  • Schlitztiefe & Breite: Mindestüberdeckung der Leerrohre muss garantiert sein.
  • Asphalt-Wiederherstellung: Klare Vorgaben zum Fugenverguss gegen Frostschäden.

Digitale Bauakte als Lebensversicherung

Reißt in zwei Jahren die Straßendecke auf, haftet der Tiefbauer. Nur wer mit digitalen Systemen (wie TekEx) Lieferscheine des ZFSV und GPS-Fotos der Fräsung revisionssicher speichert, ist auf der sicheren Seite.

Baudoku muss nicht kompliziert sein.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was beinhaltet die DIN 18220?

Sie ist die deutsche Normierung für Trenching-Verfahren und regelt Frästiefen, Verlegetiefe sowie Anforderungen an das Verfüllmaterial (ZFSV).

Wie muss Trenching nach DIN 18220 dokumentiert werden?

Frästiefe, Lage der Rohre und der verwendete Verfüllbaustoff müssen per georeferenziertem Foto und digitalem Lieferschein in einer Baudoku-App nachgewiesen werden.